easymap Funktionen im Deep Dive: 6 Ansätze für effizienteres Arbeiten
Ein genauer Blick in die Details zeigt, wie viel Potenzial in einzelnen easymap Funktionen steckt. In diesem Deep Dive werden ausgewählte Funktionen und ihr Einsatz in der Praxis näher betrachtet.
Viele arbeiten täglich mit easymap und nutzen dabei vor allem die grundlegenden Funktionen: Standorte visualisieren, Gebiete darstellen oder einfache Analysen durchführen.
Was dabei häufig ungenutzt bleibt, sind easymap Funktionen, die im Arbeitsalltag Zeit sparen und Abläufe deutlich vereinfachen.
1. Individuelle Produktivität: Die Symbolleiste anpassen

Jeder Workflow ist anders. Wenn bestimmte Funktionen regelmäßig genutzt werden, kostet der Weg über Menüs unnötig Zeit.
Eine oft unterschätzte easymap Funktion ist die individuelle Anpassung der Symbolleiste. Häufig genutzte Funktionen lassen sich direkt integrieren und stehen damit jederzeit griffbereit zur Verfügung.
So werden wiederkehrende Schritte in der Kartenanalyse reduziert und Arbeitsabläufe spürbar beschleunigt.
2. Daten gezielt filtern und weiterverarbeiten
Ein häufiges Problem in der Praxis: Zu viele Punkte auf der Karte erschweren die Auswertung. Daten werden dann oft außerhalb der Geomarketing Software in Excel gefiltert und anschließend erneut importiert.
Dabei lassen sich Filter direkt in den easymap Tabellen setzen. Auf dieser Basis kann eine eigene Abfrage erstellt werden, die mit der Datenquelle verknüpft bleibt.
Der Vorteil: Änderungen in den Quelldaten werden automatisch übernommen, ohne dass Daten neu vorbereitet oder importiert werden müssen.
So lassen sich auch getrennte Auswertungen – etwa für unterschiedliche Kundengruppen – effizient innerhalb eines Projekts umsetzen.
3. Serienkarten automatisiert erstellen mit dem Filterreport
Wenn Daten nach bestimmten Kriterien ausgewertet werden sollen, entsteht häufig manueller Aufwand: Karten müssen mehrfach gefiltert, angepasst und exportiert werden.
Der Filterreport automatisiert diesen Prozess. Für jede Ausprägung eines Kriteriums wird automatisch eine eigene Karte erzeugt.
So lassen sich – wie im Beispiel – mehrere übersichtliche Karten aus derselben Datenbasis erstellen, ohne jeden Schritt einzeln wiederholen zu müssen. Die Ergebnisse können direkt als vollständiger Bericht exportiert werden, etwa als PDF.
In diesem Beispiel wird sichtbar, wie der Filterreport aus einer Karte, mehrere Einzelkarten gefiltert nach Branche, erstellt:
4. Struktur schaffen mit Sichtbarkeitsgruppen
In komplexeren Projekten mit vielen Layern wird das Ein- und Ausblenden schnell unübersichtlich.
Sichtbarkeitsgruppen helfen dabei, mehrere Ebenen logisch zu bündeln und gemeinsam zu steuern. So lassen sich zusammengehörige Inhalte mit einem Klick ein- oder ausblenden.
Das sorgt für eine konsistente Darstellung und erleichtert die Arbeit in umfangreichen Kartenprojekten deutlich.
5. Einheitliche Darstellung durch Default-Werte
Standard-Einstellungen passen nicht immer zu den eigenen Anforderungen oder zum Corporate Design.
In den Optionen lassen sich Default-Werte für Farben, Schriftgrößen oder Klassifizierungen definieren. Diese Einstellungen werden automatisch auf neue Analysen angewendet.
Das reduziert manuellen Anpassungsaufwand und sorgt dafür, dass Karten über verschiedene Projekte hinweg einheitlich aufgebaut sind.
6. Vorlagen sinnvoll nutzen
Vorlagen werden häufig als normale Projektdateien gespeichert. In der Praxis führt das oft dazu, dass sie versehentlich verändert oder überschrieben werden.
Mit der Funktion „Als Vorlage speichern“ lassen sich strukturierte und geschützte Vorlagen erstellen, die direkt im Startbildschirm verfügbar sind.
So können Kartenprojekte standardisiert aufgesetzt werden – mit definierten Layouts, vorbereiteten Strukturen und konsistenten Einstellungen.
Effizienz entsteht im Detail
Viele dieser easymap Funktionen wirken auf den ersten Blick unscheinbar, machen im Arbeitsalltag aber einen deutlichen Unterschied.
Sie entscheiden darüber, ob Analysen manuell und aufwendig bleiben oder effizient und reproduzierbar umgesetzt werden können.
Wenn Sie diese Funktionen gezielt in Ihren eigenen Projekten nutzen möchten, unterstützen wir Sie gerne dabei – zum Beispiel in einem gemeinsamen Workshop.



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